Sensorische Materialien erfordern zuverlässige Sensoren in hoher Anzahl und Dichte. Sie benötigen Werkstoffe, die die geforderten sensorischen Effekte zeigen, und Fertigungsverfahren, um sie herzustellen und in die zu überwachende Struktur zu integrieren. Diese Integration stellt bereits einen Fortschritt gegenüber dem Stand der Technik dar. Die Vision der ZWE ISIS geht weiter: Sensorische Materialien sollen den Unterschied zwischen Struktur- und Funktionswerkstoff verschwimmen, vielleicht sogar verschwinden lassen. Und Strukturüberwachung ist nur ein Beispiel für den Einsatz sensorischer Materialien: Je nach gemessenen Größen können etwa Fertigungsprozesse überwacht, chemische Degradationsprozesse in Batterien verfolgt oder Unterwasserroboter mit einem strömungsmechanisch fundierten Sinn für Vorgänge in Ihrer Umgebung ausgestattet werden.